Manfred Klinkebiel

Musik
Manfred Klinkebiel alias JOPAPA wurde 1954 in Oldenburg geboren und wuchs bis zum zehnten Lebensjahr in randsozialen Verhältnissen auf. Durch intensive Förderung von außen konnte er sich ab 1966 der Musik zuwenden, dem Klavier- und Orgelspiel sowie dem Gesang.

Nach dem Abitur besuchte er zunächst die Fachhochschule für Kirchenmusik in Herford/Westfalen und legte dort das hauptberufliche A-Examen ab. Kompositionsstudien bei Professor Burghard Schloemann, Aufbaustudiengänge in Stuttgart bei Professor Helmut Lachenmann (Komposition) und in Trossingen bei Professor Manfred Schreier (Künstlerische Reifeprüfung Chordirigieren) vervollständigten das ausführliche Studium.

1984 übernahm er eine Dozentur für Chorleitung und Neue Musik an der Hochschule Hildesheim im Fachbereich Kulturpädagogik. 1990 folgte eine Dozentur für Orgel- und Klavierspiel und Leitung des Hochschulchores an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, an der er bis heute tätig ist.
2007 gründete er das Vocalforum Oldenburg, das er bis heute leitet. Klinkebiels konzertante Tätigkeit erstreckt sich über Chormusik, Orgel-, Klavier- und Cembalomusik bis hin zu Uraufführungen. Das kompositorische Schaffen umfasst Werke für Tasteninstrumente sowie Kammer- und Chormusik.

Malerei und Literatur
Im Zuge intensiver Beobachtungen kindlicher Gestaltungs- und Entwicklungsvorgänge beschäftigte er sich ab Beginn der 80er Jahre zunehmend mit Malerei und schriftstellerischer Tätigkeit. Mitte der 1980er Jahre folgte die Einführung des Alias-Namens JOPAPA für alle künstlerischen Werke aus Malerei, Komposition und Literatur und die Formulierung einer „Konkreten Philosophie“ im Sinne eines ganz eigenen Kunstverständnisses. Zunehmende Ausstellungstätigkeit und Bildverkäufe begleiteten diesen Prozess.

2006, 2009 und 2011 veröffentlichte Manfred Klinkebiel seine bisherige literarische Arbeit – Lyrik, Prosa, Essays – in einer Schriftenreihe im Geest-Verlag/Vechta (Bände 1 bis 3). Die restlichen Bände der auf elf Nummern konzipierten Reihe gibt er im Selbstverlag heraus. Die Bände 4 bis 11 werden dabei ständig erweitert und durch neue Texte ergänzt.

Manfred Klinkebiel (2013)
Manfred Klinkebiel (2013)